Kreditgenossenschaften im Rhein-Erft-Kreis bauen Marktposition aus

Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Wachstum bei Krediten und Einlagen

Hürth. Ein zufriedenstellendes Jahr 2018 liegt hinter den sechs Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rhein-Erft-Kreis: Die Kreditvergabe stieg zusammengerechnet um 6,7 Prozent auf
2,7 Milliarden Euro, die Einlagen legten um 4,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu.
„Als Kreditgenossenschaften sind wir in der Region verwurzelt und nah bei unseren Kunden. Das zahlt sich einmal mehr aus“, zieht Uwe Goldstein, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG und Bankleitersprecher, ein Fazit. Dies fällt trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase und ständig zunehmenden Regulierungsvorschriften positiv aus. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind für ihre rund 190.000 Kunden sowohl beim Sparen als auch bei Finanzierungen ein starker Partner. Immer mehr Kunden werden dabei auch Mitglieder ihrer Bank: Die Zahl der Mitglieder stieg um 466 auf 71.794.
Raiffeisenbank Frechen-Hürth eG, VR-Bank Rhein-Erft eG, Volksbank Erft eG, Raiffeisenbank Gymnich eG, Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich eG und Brühler Bank eG verfügten zum 31.12.2018 über eine addierte Bilanzsumme von 4,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

857 Mitarbeiter, darunter 39 Auszubildende, sind in 76 Geschäftsstellen für ihre Kunden da. Damit unterhalten die Kreditgenossenschaften eines der dichtesten Netze aller Geschäftsbanken. Dabei sind persönliche Gespräche in der Filiale ebenso möglich wie telefonisch oder per Mail. Insbesondere aber sind Vertriebskanäle wie Online-Banking und Zahlungswege beispielsweise per App auf dem Vormarsch. „Als Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten wir beides: persönliche Erreichbarkeit und moderne digitale Lösungen“, sagt Volker Leisten, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erft eG und stellvertretender Bankensprecher. So können Kunden mit der
VR-BankingApp von unterwegs aus nicht nur Kontostände und Umsätze abfragen, sondern auch Überweisungen tätigen und  Rechnungen ohne umständliches Eintippen der Rechnungsdaten begleichen. Kunden fotografieren einfach die Rechnung mit ihrem Smartphone oder Tablet.

Die Erleichterungen durch moderne Technik gepaart mit persönlicher Beratung werden aber nicht zuletzt durch regulatorische Vorschriften konterkariert. So ist die Anlageberatung durch die im vergangenen Jahr umgesetzte europäische Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente MiFID II deutlich erschwert. Die Umsetzung von MiFID II zum 3. Januar 2018 hat auf nahezu allen Themengebieten des Wertpapierdienstleistungsgeschäftes zu teilweise erheblichen Veränderungen geführt. Die mit dem Ziel des Verbraucherschutzes eingeführte Richtlinie führt dabei auch bei Kunden zu Mehraufwand und Verdruss. „Kundengespräche werden durch die vielen Vorgaben damit schwieriger. Nicht zuletzt werden einzelne Wege wie die telefonische Beratung durch die Aufzeichnungspflicht fast unmöglich“, sagt Leisten. Bei einer Umfrage des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen unter seinen Mitgliedsbanken stuften knapp 50 Prozent die Kundenreaktionen als negativ ein, weitere 15 Prozent sogar als sehr negativ. „Eine bedenkliche Entwicklung“, folgert Leisten. Denn gerade jetzt in der lange andauernden historischen Niedrigzinsphase und wachsender Unsicherheit an den Aktienmärkten durch Rezessionsängste sollte Beratung nicht erschwert, sondern eher erleichtert werden. „Ein guter Anlagemix ist für unsere Kunden wichtig. Wir als Volksbanken und Raiffeisenbanken haben zusammen mit unseren Verbundpartnern wie Union Investment, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V Versicherung hier alle Möglichkeiten, um unsere Kunden individuell und passend zu beraten“.
 
Durch das wachsende Kundengeschäft und eine nachhaltige und solide Unternehmenspolitik erzielten die sechs Kreditgenossenschaften im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss von 8,1 Millionen Euro. Das sind 5,2 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Dividende an die Mitglieder wird voraussichtlich zwischen 3 und 6 Prozent liegen. Durch das erfolgreiche Geschäft steigen auch die Steuerzahlungen: 16,1 Millionen Euro flossen von den Banken an die öffentliche Hand, die damit der Allgemeinheit zugutekommen. Stark gestiegen sind auch Investitionen in Gebäude und die technische Ausstattung. 6,1 Millionen Euro gaben die sechs Banken hierfür 2018 aus, doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. „Mit 535.000 Euro bleiben die Spenden an soziale und gemeinnützige Einrichtungen zudem auf einem hohen Niveau“, so Goldstein.

Brühler Bank eG

Volksbank Erft eG Raiffeisenbank Fischenich-Kendenich eG

Vertreten in den Städten

Brühl und Siegburg.              

Vertreten in den Städten

Bedburg, Elsdorf, Bergheim, Pulheim, Frechen, Kerpen, Grevenbroich, Jüchen, Korschenbroich und Dormagen.

Vertreten in

Hürth-Fischenich und
Hürth-Kendenich.

www.bruehlerbank.de www.volksbank-erft.de www.raiba-fkh.de
     

Raiffeisenbank

Frechen-Hürth eG

Raiffeisenbank

Gymnich eG

VR-Bank Rhein-Erft eG

Vertreten in den Städten

Kerpen, Hürth, Düren, Frechen, Pulheim,
Köln und Dormagen.

Vertreten in

Erftstadt-Gymnich und
Erftstadt-Dirmerzheim.

Vertreten in den Städten

Brühl, Wesseling, Erftstadt, Swisttal, Weilerswist und Köln.

www.rb-frechen-huerth.de www.rb-gymnich.de www.vr-bank-rhein-erft.de